In Ranger’s Path: National Park Simulator schlüpft der Spieler in die Rolle eines namenlosen Rangers, der für den Schutz und die Verwaltung des großen Faremont-Nationalparks verantwortlich ist. Auf was sich die Spieler freuen dürfen, erfahrt ihr in unserem aktuellen Preview-Bericht.
Ein neuer Anfang
Als namenloser Ranger werden wir unser Dasein im Faremont-Nationalpark fristen. Anstelle einer Storyline, die uns den Weg weisen wird, werden wir viel mehr ein freies Areal vorfinden, in welchem wir uns nach Belieben fortbewegen können. Kleinere Aufgaben werden wir per Funk erhalten, um nicht völlig sinnfrei durch die Landschaften zu stapfen. Diese Aufgaben sind aber dennoch als optional anzusehen, so dass wir auch unsere eigenen Wege gehen können.
Der Alltag selbst wird hauptsächlich von der Erkundung der Vegetationen sowie Tiere sowie der Pflege der Anlage geprägt sein. Als Ranger kontrollieren wir so unter anderem Wanderwege oder helfen Besuchern sich zurecht zu finden.



Die täglichen Aufgaben
Bei der Überprüfung von Wanderwegen stehen dem Spieler sogleich mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen müssen wir für die Sauberkeit sorgen. Leider gibt es immer noch den ein oder anderen Parkgast, welcher auf die Nutzung von Mülleimern verzichtet, so dass wir zunächst den Müll aufheben und anschließend entsorgen müssen. Zusätzlich sind auch manche Pfade der Vegetation verfallen, so dass wir Schilder anbringen, Zäune reparieren und Markierungen anbringen müssen. Sind die Aufgaben erledigt, können wir weitere Feldwege für unsere Parkbesucher öffnen und können dann beobachten, wie diese auch gerne genutzt werden. Da der Faremont-Nationalpark sich über ein recht großes Gebiet erstreckt werden wir einige Pfade vorfinden, die wir nacheinander reparieren und freigeben müssen. Dazu wird es kleine und unterschiedliche Minigames geben, mit welchen man die Aufgaben erledigen kann. Schön anzumerken ist an der Stelle, dass man stets erfolgreich sein wird, um Frust zu vermeiden. Selbst wenn die Minigames nicht wie vorgegeben geschafft werden.
Während unserer alltäglichen Aufgaben werden wir aber auch interessante Orte, verschiedene Tiere und Pflanzenarten vorfinden. Diese können wir dann mit unserem Fotoapparat festhalten und damit unser eigenes Lexikon erweitern. Dadurch erhält man nicht nur interessante Informationen zu den gefundenen Sachen, sondern kann diese auch später in der Interaktion mit unseren Gästen nutzen – Dazu aber gleich mehr.
Um den Spielern die Suche zu vereinfachen, werden wir stets darüber informiert, sollten wir in der Nähe etwas Sehenswertes entdecken. Mit unserem Ranger-Blick können wir uns dann fokussieren und finden recht schnell das gesuchte Objekt.

Abwechslungsreiche Aufgaben
Neben den oben erwähnten standardisierten Aufgaben werden wir von der Parkleitung auch zu brisanteren Missionen geschickt. An manchen Bereichen müssen wir nach einer vermissten Person suchen, eine Erstversorgung nach Kontakt vornehmen und diese dann evakuieren. An anderer Stelle haben wir aber auch die Aufgabe uns um Wilderer zu kümmern, die der Landschaft und der Tierwelt Schaden zufügen wollen. Unter anderem Stellen diese Bärenfallen auf, welche wir mit unserem Rangerblick finden und anschließend entschärfen müssen. Auch auf Wilderer werden wir stoßen, aber keinen direkten Kontakt in Form einer Konfrontation haben. Vielmehr müssen wir nach Kontakt die örtlichen Behörden kontaktieren, die sich dann diesen annehmen werden.
Ansonsten werden wir als Ranger aber auch an manch einer Stelle von den Parkbesuchern selbst angesprochen und können mit diesen interagieren. Entweder wir helfen diesen einen Weg zu finden, oder versorgen diese mit Informationen, die wir unserem Lexikon entnehmen können. Wollen wir demnach eine Hilfe für die Gäste sein sollten wir uns die Umgebungen stets genau anschauen und auch mit der Kamera festhalten.

Die Größe des Nationalparks
Wie bereits erwähnt ist der Faremont-Nationalpark recht groß, so dass wir zu Fuß eine zu Große Strecke zurücklegen müssten. Zur Hilfe können wir aber einen Parkeigenen Truck nutzen, um an entferntere Bereiche zu gelangen. Zu beachten ist nur, dass der Park selbst eine Straße zur Nutzung hat und sämtliche weiteren Bereiche nur per Fuß zu erreichen sind.
Ansonsten ist die Vegetation aber recht abwechslungsreich gestaltet worden. Obwohl sich der Entwickler den Yosemite-Nationalpark zum Vorbild genommen hat, werden dennoch weitere Vegetationen den Weg ins Spiel finden. Neben Waldgebieten finden wir schöne Felsformationen, Wasserfälle und sogar die berühmten Mammutbäume, die eigentlich nur im Sequoia Nationalpark zu finden sind. Demnach kann sich der Spieler auf abwechslungsreiche Gebiete freuen und sich bei seinen alltäglichen Aufgaben kaum satt sehen.




Fazit
Der erste Blick in die Early-Access von Ranger’s Path: National Park Simulator erscheint meiner Meinung nach in einem sehr positiven Licht. Der Faremont-Nationalpark wirkt nicht nur riesig, sondern auch sehr abwechslungsreich und detailverliebt in seiner Darstellung. Neben Waldgebieten, finden wir Felsformationen, Mammutbäume und Wasserfälle. Hinzu kommen noch die artenreiche Tierwelt sowie verschiedene Pflanzenarten. Die Aufgaben sind zudem abwechslungsreich vorhanden und kleine Minigames laden für die kleinere Herausforderung ein. Nach einer längeren Spielsession werden sich diese zwar wiederholen, aber man muss bedenken, dass es sich zum aktuellen Zeitpunkt noch um eine Early-Access Version handelt, wo noch einige Features den Weg ins Spiel finden werden.
Ihr seid naturverbunden und auf der Suche nach einer ruhigen Simulation, um den Feierabend ausklingen zu lassen? Dann solltet ihr einen Blick in Ranger’s Path: National Park Simulator werfen.